YES-Finale in Kiel am 28. und 29. 09.2017 und Infos zu MatchED

David Arkless ist einer der Experten aus der Podiumsdiskussion!

https://en.m.wikipedia.org/wiki/David_Arkless

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MatchED – Matching Education and Digitalisation

 

Die Lösung

 

Die web-basierte Lernplattform MatchEd verspricht eine innovative und individuelle Vorbereitung der Schüler auf die Herausforderungen der Digitalisierung.

Ein offizielles Zertifikat verbindet dabei die von Schülern erlernten Kompetenzen mit einem transparenten Anforderungsprofil der Arbeitgeber, um so eine gezielt qualifizierte Generation hervorzubringen.

 

Um die kommenden Generationen besser auf den digitalen Wandel vorzubereiten und so den Berufseinstieg zu erleichtern, wollen wir eine Kombination aus Lernplattform für Schüler und Informationsportal für Betriebe und Berufseinsteiger vorschlagen, um so von beiden Seiten das Problem anzugehen und eine Erfüllung der gewünschten Qualifikationen zu ermöglichen. Das Bearbeiten der Lernplattform soll neben der Schulzeit in einem bestimmten Zeitraum selbstständig geregelt werden, allerdingsvon den Lehrern als verpflichtende Aufgabe gestellt, betreut und kontrolliert werden.

 

Die Plattform

 

Auf der virtuellen Lernplattform MatchED sollen Lehrinhalte zu bestimmten Kompetenzbereichen zur Verfügungstehen. Kern dabei ist ein offiziell gültiges Zertifikat, welches die Schüler am Ende der Lehreinheiten erhalten. Um dieses zu erlangen, müssen die Schüler zu verschiedenen Kompetenzbereichen Aufgaben unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen erfüllen, um so Punkte zu sammeln. Hierbei soll es Grundaufgaben geben, welche erfüllt werden müssen, um das Zertifikat zu erhalten, und Zusatzaufgaben, die die Themen verinnerlichen und zusätzliche Punkte ermöglichen.

 

Das Portal für Arbeitgeber

 

Gegenstück zu dem Zertifikat ist ein Portal für Arbeitgeber und Betriebe, welche qualifizierte Mitarbeiter suchen. Hier können sie für verschiedene Ausbildungs- und Arbeitsstellen gewünschte digitale Qualifikationen angeben und auch eine Mindestpunktzahl nennen, welche Schüler im Voraus durch ihr Zertifikat erreicht haben sollten. So können Schüler und Berufseinsteiger schnell erkennen, wie intensiv sie sich mit den Lehrinhalten auseinandersetzten müssen, um in gewünschte Ausbildungen problemlos einsteigen zu können.

 

Wie funktioniert das?

 

Um wirksam Kompetenzen vermitteln zu können, muss gerade im Bereich Digitalisierung, welche stetig im Wandel ist, mit Experten und der Politik zusammengearbeitet werden. Nur durch einen offiziellen Rahmen und professionelle Betreuung kann ein Zertifikat wie dieses von Arbeitgebern ernstgenommen werden und den Berufseinstieg erleichtern.

 

Problem

 

 

Eine aktuelle Studie der EU- Komission beweist es:

 

Das Digitalisieren der Berufswelt wird eine immer größere Herausforderung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Ganze 80 Prozent der Unternehmen erwarten grundlegende digitale Fähigkeiten, doch nur 12 Prozent der Arbeitgeber versuchen ihre Mitarbeiter aktiv weiter zu bilden. Das größte Potential liegt also in einer zukunftsgerichteten Vorbereitung von Schülerinnen und Schülern.

 

 

Das Team

YES! 2017 Team der Richard-Hallmann-Schule Trappenkamp

 

YES! Team Richard-Hallmann-Schule beim Global Learning Council Summit 2017

(c) André Beckersjürgen

 

Weitere Informationen, Bilder und Videos über uns und unser Projekt:

Facebook: https://www.facebook.com/rhsisapartofyes/

Instagram: https://www.instagram.com/rhs_yes2017/

Schulhomepage: https://rhs-trappenkamp.de/

Logo Richard-Hallmann-Schule Trappenkamp

YES! 2017 Thema

Logo Institut für Weltwirtschaft (IfW) Kiel

 

Das digitale Zeitalter bringt weitreichende, technologische Veränderungen mit sich.  Während auf der einen Seite diese Veränderungen es erleichtern, den Kunden besser zufriedenzustellen, führt sie auf der anderen Seite aber auch zu substantiellen Veränderungen in der Art der Arbeit, die abverlangt wird.

 

Die derzeitigen technologischen Transformationen führen potenziell zu einer Arbeitsersparnis. Insbesondere bedeutet diese einen Austausch von Arbeit, die menschliche Arbeitskraft, gegen Kapital, in diesem Falle Maschinen. Und davon betroffen ist nicht nur die Quantität der Arbeit, sondern auch ihre Qualität.
Im weitesten Sinne bedeutet dies, dass die Chancen auf Arbeit mit dem menschlichen Kapital der Arbeiter verknüpft sind wie z.B. die kognitiven und nicht-kognitiven Kompetenzen, die sie im Laufe ihres (Arbeits-)lebens erlernt haben. Diese Kompetenzen kann in drei strukturell unterschiedlich, aber mitunter überlappende Gruppen einteilen: „theoretische“, „praktische“ und „nicht-kognitive Kompetenzen“.

 

Um die Arbeiter für das digitale Zeitalter fit zu machen, ist es eine Grundvoraussetzung, dass eine Infrastruktur in der beruflichen (Aus-)bildung vorhanden ist, die diese drei Kompetenzfelder abdeckt.

 

Welche Kompetenzen sind wesentlich für das neue digitale Zeitalter und wie können sie am besten gelehrt werden? Was sind die Prinzipien für die Ausbildung im digitalen Zeitalter? Wie kann man die derzeitigen nationalen Bildungsprogramme vor dem Hintergrund der technologischen Transformation überprüfen? Was muss man beachten, damit die Arbeiter eine gute Chance auf dem Arbeitsmarkt haben? Welche Anreize könnte man bieten, damit Menschen an einer Fortbildung teilnehmen?

 

 

Mehr zum YES! 2017 Thema „Kompetenzen für das neue digitale Zeitalter“ gibt es hier.

 

Die YES! Teams werden beraten durch den Forscher Dennis Görlich vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) Kiel.

 

Das Thema „Kompetenzen für das neue digitale Zeitalter“ wurde durch die Teams der Anne-Frank-Schule Bargteheide und der Richard-Hallmann-Schule Trappenkamp ausgewählt.

 

Das Teamprofil des YES! Team der Richard-Hallmann-Schule Trappenkamp finden Sie hier. Lernen Sie das Team der RHS Trappenkamp kennen.

Pictures (from top to bottom): (c) shutterstock.com / a-image, (c) Richard-Hallmann-Schule Trappenkamp, (c) ZBW / Kai Meinke, (c) shutterstock.com / a-image, (c) IfW Kiel

 Quelle: https://www.young-economic-summit.org/matched-matching-education-digitized/
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