Weihnachtsgrüße der Schulleiterin

Liebe FreundInnen und UnterstützerInnen der Richard-Hallmann-Schule,

mit der Suche nach einem guten Text für unsere Weihnachtskarten habe ich mich dieses Jahr schwer getan: Ist es denn noch zeitgemäß, als Repräsentantin einer nicht konfessionellen Schule, deren SchülerInnen z.T. unterschiedlichen Religionen  anhängen, z.T. aber auch gar keine Religionszugehörigkeit haben, Glückwunschkarten zu einem christlichen Fest zu versenden? Wäre es nicht angebrachter, in der Tradition der DDR Jahresendkarten zu verschicken oder – wie es die US-amerikanische Political Correctness vorschreibt – Season’s Greetings einzutüten? Mag sein.

Und natürlich ist es mir ein Anliegen, Ihnen und euch für die Unterstützung unserer Schule und das Miteinander im vergangenen Jahr ganz herzlich zu danken und ein gutes neues Jahr zu wünschen.

 Aber ebenso wichtig ist es mir, allen frohe und gesegnete Weihnachtsfeiertage zu wünschen, egal, ob sie das christliche Fest Weihnachten feiern oder nicht. Weihnachten steht für das Licht in der winterlichen Dunkelheit, die Wärme des Stalles für die Obdachlosen, die Geborgenheit des neugeborenen Säuglings in der elterlichen Liebe – für Hoffnung in einer Zeit der Bedrängnis. Es ist das Fest der Menschlichkeit und der Liebe. Deshalb wünsche ich Ihnen/euch von Herzen frohe Festtage mit Familie und Freunden, Zeit für sich und für andere und die Besinnung auf das Wesentliche.

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