Eine Woche in der Hauptstadt Europas

Vom 07. Bis 12. Oktober 2025 hatte ich im Rahmen des Erasmus+ Programms die Möglichkeit, gemeinsam mit einigen Mitschülerinnen aus dem Geschichts- und WiPo-Profil unseres Q1- Jahrgangs an einer einwöchigen Fahrt nach Brüssel teilzunehmen. Ziel dieser Reise war es die Institutionen der Europäischen Union kennenzulernen und neue Erfahrungen zu sammeln.
Neben unserer Gruppe waren auch Schülerinnen und Schüler aus Ungarn und der Slowakei dabei. Am Tag unserer Ankunft in Brüssel unternahmen wir eine kleine Stadterkundung, womit wir erste Eindrücke von der Stadt gewinnen konnten.

In den darauffolgenden Tagen besuchten wir die verschiedenen EU-Institutionen, darunter den Rat der Europäischen Union, die Europäische Kommission und das Europäische Parlament. An den meisten Orten nahmen wir an Vorträgen teil, durch die wir einen guten Einblick in die Aufgaben, Strukturen und Arbeitsweisen der EU bekamen. Besonders beeindruckend war es, den großen Sitzungssaal des europäischen Parlaments zu sehen. Außerdem waren wir im Haus der europäischen Geschichte sowie in der Experience Europe-Ausstellung, wo die Geschichte und Funktionsweise der EU anschaulich dargestellt wurde. Des Weiteren besuchten wir das Parlamentarium, eine interaktive Ausstellung, in der wir die Geschichte und die Funktionsweise der EU auf anschauliche Weise kennenlernen konnten.
Ein Programmpunkt, der mir persönlich besonders gut gefallen hat, war unser Ausflug nach Brügge. Wir konnten die alten Gebäude, kleinen Gassen und Museen der Stadt auf eigene Faust erkunden oder an einer Führung teilnehmen, was eine schöne Abwechslung zu den eher politischen Programmpunkten in Brüssel war. Ein weiteres Highlight war das Planspiel im Parlamentarium am Tag unserer Abreise. Dabei schlüpften wir in die Rolle von EU-Abgeordneten, verhandelten über politische Themen, mussten Koalitionen bilden und Kompromisse finden, wodurch wir spielerisch gelernt haben,
wie komplex die Gesetzgebungsprozesse sind und wie viel Kommunikation und Zusammenarbeit dahintersteckt.
Neben all diesen Programmpunkten war der Austausch mit den Gruppen aus Ungarn und der Slowakei ein wichtiger Teil unserer Reise. Wir haben fast alle Aktivitäten gemeinsam durchgeführt, und besonders während des Planspiels im Parlamentarium mussten wir uns ständig miteinander absprechen. Dabei haben die Sprachbarrieren beinahe kein Problem dargestellt, sondern ganz im Gegenteil eher unsere Englischkenntnisse gefördert. Insgesamt war die Erasmus+ Woche in Brüssel eine großartige Erfahrung. Wir haben nicht nur viel über die EU gelernt, sondern auch neue Menschen kennengelernt, Eindrücke in ihre Kultur bekommen und viel erlebt, weshalb ich sehr dankbar bin, die Chance gehabt zu haben, an diesem Projekt teilzunehmen.

-Lona Trozki Q1b Geschichtsprofil

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