Erasmus+ Auslandspraktikum 

Erfahrungsberichte

Hier findest du einige Erfahrungsberichte von Schülerinnen und Schülern, die am Auslandspraktikum teilgenommen haben. Die Liste wird stetig länger, also schau gerne mal wieder vorbei. 

Es geht los: Die ersten RHSler gewannen Stipendium von ERASMUS + und wurden für ein Auslandspraktikum in Dublin platziert!

Eine dieser Schüler und Schülerinnen ist Jule Weinrich aus der 10 d:

Ich habe heute per E-Mail den Bescheid bekommen, wo ich in Dublin arbeiten werde. 

Da ich mich bei meiner Bewerbung drei verschiedene Arbeitsbereiche angeben musste, habe mich für die Bereiche „Retail“, „Food and beverage“ und „Tourism“ beworben. Allerdings hatte ich schon bei meinem Entschluss, mich auf das Auslandspraktikum zu bewerben, gehofft, in einem Hotel oder ähnlichem zu arbeiten. Daher habe ich mich umso mehr gefreut, dass ich jetzt die Möglichkeit bekommen habe, im Maldron Hotel in Tallaght zu arbeiten!

 Doch wie fühle ich mich sonst dabei? 

1. Freude und Zufriedenheit: Natürlich bin ich sehr glücklich über meinen Einsatzort. Außerdem bin ich sehr dankbar und finde die Entscheidung passend. 

2. Neugier und Spannung: Ich bin sehr neugierig, was mich erwartet. Ich schaue erwartungsvoll in die Zukunft und bin offen für die neue Erfahrung. 

3. Motivation: Ich freue mich, Teil eines professionellen Umfelds zu sein und bin motiviert, dort mein Bestes zu geben. 

4. Orientierung und Vorbereitung: Ich habe in meiner letzten E-Mail von unserem Partner KulturLife ein Intern pack und pre-Arrival Informationen bekommen und werde mich auf jeden Fall mit diesen zahlreichen Informationen auf alles gut vorbereiten können. Dazu gehört zum Beispiel das Einhalten des Dress-Codes oder das Verhalten in meiner Gastfamilie. 

 Insgesamt stehe ich sehr positiv zu meinem Praktikum und freue mich sehr auf die Chance, die ich bekomme. Gleichzeitig bin ich wirklich gespannt auf die neuen Aufgaben und Erfahrungen, die mich dort erwarten. Die erhaltenen Informationen, wie das Intern Pack und der Dress-Code, helfen mir, mich gut auf meinen Einsatz vorzubereiten. Alles in allem bin ich zufrieden und freue mich darauf, diese neue Herausforderung anzunehmen. Der Bewerbungsprozess war zwar etwas aufwendig, aber machbar, und ich kann hier nur noch abschließend sagen: 

Nutzt dieses tolle Angebot, das uns unsere Schule durch unsere ERASMUS+ Mitgliedschaft bietet und nehmt mit Frau Waldron Kontakt auf!“

Jule Weinrich, 10 d

Nachdem ich die Hürden der Bewerbung auf ein Auslandspraktikum nach Valencia genommen hatte und tatsächlich im Programm aufgenommen worden war, kam noch das:

Eine Einladung zum digitalen Interview über Hireflix mit meiner Kontaktperson in Spanien.

Es sollte mein erstes Bewerbungsgespräch in dieser Form sein, und dann auch noch auf Englisch und Spanisch - da macht man sich natürlich Gedanken …

Zum Glück hatte ich etwa zwei Wochen Zeit, um mich auf das Interview vorzubereiten. 

 Ich habe mir mögliche Fragen auf Englisch überlegt und Antworten geübt … zum Beispiel zu Themen wie: "Have you ever been abroad?" "Why do you want to do an internship abroad?" oder “What are your strengths and weaknesses?”

Während des Interviews habe ich gemerkt: Es war gar nicht so schlimm, wie ich dachte!

Die Fragen wurden mir überwiegend auf Englisch gestellt, und nur die letzten drei musste ich dann auf Spanisch beantworten. 

Auch wie das Interview durchgeführt wurde, hat wirklich geholfen:

Es wurden eine Frage nach der anderen eingeblendet, ich bekam ein bisschen Zeit zum Überlegen - und dann wurde die Kamera gestartet und ich sprach einfach drauflos. 

Ich war zwar aufgeregt, aber es war auch ein super Gefühl, etwas alleine zu schaffen.

Mein Tipp an alle, die das noch vor sich haben: 

Bereitet euch gut vor, aber macht euch nicht verrückt. 

Sprecht frei, seid ihr selbst - und denkt daran: Man will euch einfach nur besser kennenlernen! 

Es war eine spannende und wertvolle Erfahrung, und ich bin froh, dass ich es gemacht habe!

Jetzt freue ich mich auf mein dreiwöchiges Praktikum im Sommer in Valencia!

Manja Kruse, E-Jahrgang

Apothekenluft in Dublin schnuppern

Vom 06.07. – 26.07.2025 durfte ich zusammen mit vier anderen Schülern und Schülerinnen ein dreiwöchiges Praktikum in Dublin absolvieren. Schon vor der Reise wurden wir von der Schule gut unterstützt – besonders von Frau Waldron, die uns sehr bei der Planung und Organisation geholfen hat. Dadurch waren wir gut vorbereitet und hatten viel Vorfreude vor unserem Abenteuer.

Mein Praktikum fand in einer Apotheke statt, der Liffey Valley Pharmacy. Bei unserer Ankunft am Flughafen wurden wir sehr freundlich in Empfang genommen und uns wurden direkt wichtige Informationen mitgeteilt. Anschließend fuhren wir mit einem Taxi zu unseren Gastfamilien.

Die Arbeit in der Apotheke war mit einigen Aufgaben verbunden. Um 10.00 Uhr startete mein Arbeitstag mit Paketen voller Medikamente, welche sortiert und in Regale verräumt werden mussten. Anschließend wurden andere Regale aufgefüllt und manchmal auch aufgeräumt. Außerdem habe ich Regale geputzt, Dokumente sortiert oder auch bei Medikamentenbestellungen geholfen. Die meiste Zeit verbrachte ich jedoch an der Kasse, wodurch ich viel Kundenkontakt hatte, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Mir haben auch die Gespräche mit den wirklich freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sehr gefallen, weil ich dadurch an meinen Englischkenntnissen arbeiten konnte. Nach meiner Mittagspause kam meistens die zweite Lieferung mit Medikamenten, welche anschließend weggepackt werden musste. 

Nach Feierabend habe ich mich mit anderen Erasmus+ Fahrern getroffen, den Tag in der Gastfamilie ausklingen lassen oder ich bin in die Stadt gefahren, um mir Dublin anzuschauen. Am Wochenende habe ich meistens mit den Schülern und Schülerinnen aus meiner Schule, die zur selben Zeit ein Auslandspraktikum absolvierten, Ausflüge geplant, für die in der Woche keine Zeit war, so zum Beispiel eine Bootstour.

In diesen drei Wochen habe ich viel gelernt. Einerseits konnte ich einen guten Einblick in die Arbeit einer Apotheke bekommen und auch, welche Aufgaben damit in Verbindung stehen. Besonders spannend war für mich, direkt mit den Kunden in Kontakt zu stehen und Verantwortung zu übernehmen.

Außerdem hat sich mein Englisch verbessert, weil ich täglich mit Kollegen und Kolleginnen und Kunden im Gespräch sein konnte.

Amelie Meier, E-Jahrgang

Fahrräder, Zubehör und Bekleidung 

Im Rahmen meines Erasmus+ Auslandspraktikums vom 6.7. – 26.7.2025 hatte ich die Möglichkeit, drei Wochen im Cycle Superstore in Dublin, Irland, zu arbeiten. Da ich mich sehr für Technik und Fahrräder interessiere, habe ich mich für diesen Betrieb entschieden. Außerdem wollte ich erleben, wie es ist, in einem anderen Land zu arbeiten und meine Englischkenntnisse im Alltag anzuwenden. 

Der Cycle Superstore ist ein großes Fachgeschäft für Fahrräder, Zubehör und Bekleidung. Das Unternehmen besitzt sowohl eine Werkstatt für Reparaturen und Montage als auch ein Lager und einen großen Verkaufsraum. Dadurch konnte ich Einblicke in ganz verschiedene Bereiche bekommen. 

In den ersten zehn Tagen war ich in der Werkstatt eingesetzt. Dort habe ich vor allem Fahrräder zusammengebaut, Bremsen eingestellt und gewechselt sowie gelernt, Griptape an Rennradlenkern anzubringen. Meine Kollegen waren sehr freundlich und haben mir Schritt für Schritt neue Dinge erklärt. Mit der Zeit konnte ich immer mehr Aufgaben selbstständig übernehmen. 

In der zweiten Hälfte des Praktikums wechselte ich in ein anderes Team. Zunächst habe ich im Lager gearbeitet, wo ich Fahrräder sortiert und Bestellungen für Kunden vorbereitet habe. Danach durfte ich im Verkaufsraum helfen. Dort gehörten das Verräumen von Ware, das Scannen und Etikettieren von Artikeln, das Aufpumpen von Fahrrädern und das Sortieren von Regalen zu meinen Aufgaben. Auch hier konnte ich viel lernen und hatte abwechslungsreiche Tätigkeiten. 

Insgesamt war das Praktikum für mich eine sehr bereichernde Erfahrung. Ich habe nicht nur praktische Fähigkeiten im Umgang mit Fahrrädern gelernt, sondern auch gesehen, wie die Abläufe in einem großen Fachgeschäft organisiert sind. Besonders hilfreich war es, in einem internationalen Umfeld zu arbeiten und mein Englisch im Berufsalltag zu verbessern. Die Kollegen waren sehr hilfsbereit, und ich habe viel positives Feedback bekommen. 
Ich würde dieses Praktikum jederzeit wieder machen, da ich sowohl fachlich als auch persönlich sehr viel mitnehmen konnte. 

Jarno Gosch, 10 d

 

Mit der richtigen Betreuung sicher ins Praktikum

Vom 6. – 26. Juli 2025 habe ich ein dreiwöchiges Praktikum in Dublin absolviert. Wir wurden dabei von unserer Schule unterstützt, besonders von Frau Waldron, die uns bei der Vorbereitung und Organisation sehr geholfen hat.

Mein Pratkikumsplatz war im Bereich Food & Beverage in Maldron Hotel Tallaght, einem großen Hotel mit eigenem Hotelrestaurant. Dort habe ich vor allem im Frühstücks- und Mittagsbereich gearbeitet.

Vor Ort wurden wir freundlich aufgenommen. Nach unserer Ankunft am Flughafen brachte uns ein Begleiter zunächst zu unseren Gastfamilien und erklärte uns wichtige Dinge, zum Beispiel wie das Busfahren in Dublin funktioniert. Im Hotel stellte uns der Supervisor unsere Aufgaben vor und führte uns zu anderen deutschen Praktikanten, die uns die Abläufe zeigten. Außerdem hatten wir eine Ansprechpartnerin, die uns bei Fragen oder Problemen helfen konnte.

Meine Aufgaben waren sehr unterschiedlich. Ich half beim Kellnern, räumte Tische ab,wischte Tresen, deckte Tische neu ein und sorgte dafür, dass das Buffet immer wieder neu aufgefüllt wurde. Bei Meetings stellten wir Kaffee und Tee bereit, und bei Veranstaltungen durften wir beim Auf- und Abbau mithelfen. So hatte ich vom einfachen Aufräumen bis zum direkten Kontakt mit Gästen viele verschiedene Tätigkeiten. Besonders interessant war, dass auch einige deutsche Touristen im Hotel wohnten und ich öfter ins Gespräch mit ihnen kam.

Ein typischer Arbeitsalltag begann früh am Morgen. Nach der Busfahrt zum Hotel zogen wir unsere Arbeitskleidung an und starteten im Frühstücksbereich. Dort mussten wir Tische abräumen, abwischen, neu eindecken und Speisen nachfüllen. Nach Ende des Frühstücks bereiteten wir den Bereich für das nächste Mal vor und machten dann eine Mittagspause. Am Nachmittag arbeiteten wir im Mittagsservice weiter, räumten auf und deckten die Tische für den nächsten Tag.

Die Arbeit war anstrengend, aber unsere Kollegen waren sehr nett, sodass es Spaß gemacht hat. Nach Feierabend sind wir oft in die Stadt gefahren oder haben uns einfach entspannt.

Ich habe mich für dieses Praktikum entschieden, weil ich schon länger Lust auf ein Auslandspraktikum hatte. Meine Englischkenntnisse waren schon recht gut, und ich wollte sie endlich einmal richtig anwenden. Außerdem war es eine gute Gelegenheit,  neue Erfahrungen zu machen und etwas Neues auszuprobieren.

In den drei Wochen habe ich sehr viel gelernt. Ich bin sicherer darin geworden, auf Menschen zuzugehen, und mein Englisch ist im Alltag besser geworden. Außerdem weiß ich jetzt, dass die Arbeit in der Gastronomie interessant, aber auf Dauer nicht das Richtige für mich ist. Besonders gefallen hat mir die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen und dass ich gemeinsam mit einer Freundin dort arbeiten konnte. Unsere Gastfamilie war freundlich und professionell, auch wenn wir nicht viel Zeit miteinander verbracht haben.

Etwas schwierig war, dass mir vorab gesagt wurde, ich würde im Einzelhandel arbeiten, ich am Ende aber in der Gastronomie gelandet bin. Daraus habe ich gelernt, dass man bei einem Auslandspraktikum offen sein und sich nicht zu sehr auf eine bestimmte Erwartung einstellen sollte.

Insgesamt war das Praktikum für mich eine sehr gute Erfahrung. Ich habe meine Englischkenntnisse verbessert, viele neue Menschen kennengelernt und gelernt, mich in einer großen Stadt zurechtzufinden. Auch meine Flugangst konnte ich überwinden.

Ich bin froh, dass ich dieses Praktikum gemacht habe und würde es auf jeden Fall weiterempfehlen, vor allem, weil wir von unserer Schule so gut betreut wurden.

Jule Weinrich, 10 d

Herausforderungen meistern

Im Rahmen des Erasmus+ Programms hatte ich die Möglichkeit, ein Praktikum in Valencia zu absolvieren. Ziel des Aufenthaltes war es, neue berufliche Erfahrungen zu sammeln, meine Sprachkenntnisse zu verbessern und vor allem den interkulturellen Austausch hautnah zu erleben.

Während meines Praktikums habe ich nicht nur in einem neuen Arbeitsumfeld mitgearbeitet, sondern auch gelernt, mich in einer fremden Stadt schnell zurechtzufinden. Besonders spannend war es, die unterschiedlichen Abläufe und Arbeitsweisen kennenzulernen, die sich teilweise deutlich von denen unterscheiden, die ich aus Deutschland gewohnt bin. Ich habe Aufgaben übernommen, bei denen Eigeninitiative gefragt war, und konnte so beweisen, dass ich selbstständig und verantwortungsvoll arbeiten kann. Gerade das hat mir viel Selbstvertrauen gegeben.

Ein wichtiger Teil des Praktikums war auch die Kommunikation. Da nicht immer alle gut Englisch sprechen konnten, fing ich an, mehr Spanisch im Alltag zu verwenden. Anfangs war das eine große Herausforderung, aber mit der Zeit wurde ich mutiger und sicherer. Ich habe gelernt, dass man mit Gestik, Mimik und etwas Kreativität sehr weit kommt. Dieses Gefühl, mich in einer anderen Sprache verständigen zu können, war für mich ein echtes Erfolgserlebnis.

Sehr hilfreich war dabei auch meine Kontaktperson in Valencia. Wenn es Fragen oder Probleme gab, konnte ich mich jederzeit an sie wenden. Sie hat immer schnell geantwortet und mich unterstützt, sodass ich mich nie allein gelassen gefühlt habe. Das hat mir besonders am Anfang Sicherheit gegeben und den Einstieg ins Praktikum erleichtert.

Neben der Arbeit habe ich auch viel von Valencia selbst erlebt. Die Stadt hat eine besondere Atmosphäre – von den kleinen Gassen der Altstadt über die Märkte bis hin zu den Stränden. Durch gemeinsame Aktivitäten mit anderen Erasmus+ Teilnehmern konnte ich viele neue Kontakte knüpfen und Freundschaften schließen. Wir haben zusammen die Stadt erkundet, die spanische Küche ausprobiert und viel über unsere unterschiedlichen Kulturen gesprochen. Dieser Austausch hat mir gezeigt, wie wertvoll Offenheit und Toleranz im Umgang miteinander sind.

Rückblickend war das Erasmus+ Praktikum eine Erfahrung, die mich persönlich stark weitergebracht hat. Ich habe gelernt, mich in neuen Situationen zurechtzufinden, auf Menschen zuzugehen und Probleme eigenständig zu lösen. Diese Fähigkeiten werden mir nicht nur im privaten Leben, sondern auch in meiner beruflichen Zukunft helfen. Außerdem hat sich mein Wunsch gefestigt, weiterhin international Erfahrungen zu sammeln und vielleicht sogar später im Ausland zu arbeiten oder zu studieren.

Für mich war das Praktikum in Valencia nicht nur eine spannende Zeit, sondern ein wichtiger Schritt in meiner persönlichen Entwicklung. Ich bin sehr dankbar für die Chance, daran teilgenommen zu haben, und kann sagen, dass es eine der besten Erfahrungen meiner bisherigen Schulzeit war.

Manja Kruse, E-Jahrgang

Shoppen aus einem anderen Blickwinkel 

Im Rahmen meines Erasmus+ Auslandspraktikums hatte ich die Möglichkeit, drei Wochen in Dublin zu verbringen. Schon bei der Ankunft am Flughafen wurden wir sehr nett von unserer Verbindungsperson vor Ort aufgenommen, die uns alles erklärt hat. Anschließend brachte uns ein Taxi direkt in unsere Gastunterkünfte. In meiner Gastfamilie wurde ich sehr herzlich empfangen. Sie haben mir sofort das Gefühl gegeben, willkommen zu sein, und ich konnte mich schnell einleben. Besonders gefreut habe ich mich über mein schönes Zimmer, in dem ich mich während meines Aufenthaltes wohl und gut aufgehoben gefühlt habe.

Auch an meinem Arbeitsplatz wurde ich freundlich aufgenommen. Meine Kolleginnen und Kollegen waren sehr hilfsbereit und haben mir meine Aufgaben verständlich erklärt. Zu meinen Tätigkeiten gehörten unter anderem das Auffüllen von Kleidung, das Steamen (Glätten) der Ware, das Anbringen von Sicherungen an Kleidungsstücken, das Auspacken neuer Ware sowie die Betreuung der Kunden in den Umkleiden.

Diese Aufgaben haben mir nicht nur einen guten Eindruck in den Arbeitsalltag gegeben, sondern auch Spaß gemacht, da ich viel mit Menschen in Kontakt gekommen bin. Sehr angenehm fand ich auch die Arbeitszeiten. Meistens habe ich von 10:00 bis 15:00 Uhr oder 16:00 Uhr gearbeitet. Dadurch hatte ich nach Feierabend noch genug Zeit, mir in Ruhe die Umgebung anzuschauen, Dublin zu erkunden und die Stadt besser kennenzulernen.

Insgesamt war mein Praktikum in Dublin eine wertvolle Erfahrung. Ich konnte meine Sprachkenntnisse verbessern, neue Arbeitsabläufe kennenlernen und wunderschöne Eindrücke sammeln. Besonders die freundliche Atmosphäre sowohl in meiner Gastfamilie als auch an meinem Arbeitsplatz hat dazu beigetragen, dass die drei Wochen sehr angenehm und lehrreich für mich waren.

Bei der Rückreise wurden wir ebenfalls mit dem Taxi abgeholt und sicher zum Flughafen gebracht, was die gesamte Organisation sehr angenehm gemacht hat.

Zum Schluss möchte ich sagen: Ein Auslandspraktikum ist eine einmalige Chance, die viele neue Erfahrungen mit sich bringt. Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, den Mut zu haben und sich darauf einzulassen – auch wenn man vielleicht nur schlechte Englischkenntnisse hat. Es lohnt sich in jeder Hinsicht!

Paula Martschin, 10 d

 

Erste Erfahrung im Hotelbusiness 

Im Rahmen meines dreiwöchigen Auslandspraktikums hatte ich die Möglichkeit, in Dublin wertvolle Erfahrungen zu sammeln. 

Ich habe gemeinsam mit einer Freundin im Maldron Hotel Tallaght gearbeitet. Dort konnten wir Einblicke in den Alltag eines Hotels gewinnen und uns in verschiedenen Aufgabenbereichen ausprobieren.

Untergebracht waren wir bei einer freundlichen Gastmutter, die uns herzlich aufgenommen hat. Jeden Morgen fuhren wir zusammen mit dem Bus zum Hotel, wo wir von Montag bis Freitag bis etwa 14.30 oder 15.00 Uhr im Frühstücksbereich gearbeitet haben.

An den Wochenenden blieb genügend Zeit, um Dublin zu entdecken. Wir haben Ausflüge ans Meer gemacht, den Strand genossen oder sind auch öfter in die Innenstadt gefahren, um shoppen zu gehen und die Stadt besser kennenzulernen.

Das Praktikum war eine tolle Erfahrung sowohl beruflich als auch kulturell und hat uns neue Eindrücke von Irland gezeigt wie auch unsere Selbstständigkeit gestärkt.

Taya-Marie Otto, 10 d

St. Patrick’s Day in Dublin

Ich hatte die Möglichkeit während meines Auslandspraktikums drei Wochen in Dublin verbringen zu dürfen. 

Am Flughafen lief alles reibungslos ab, ich wurde von meinem Ansprechpartner David vor Ort in Empfang genommen. Er hat mir alle wichtigen Informationen mit an die Hand gegeben, mich sicher ins Taxi gesetzt und ich wurde zu meiner Gastfamilie gebracht. Meine Gastfamilie war eine ältere und herzliche Dame, die sehr bemüht war, mir den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Mein Zimmer war klein, aber fein und es fehlte an nichts. Meine Gastmutti und ich haben Telefonnummern ausgetauscht und haben uns wegen der Essenszeiten immer abgesprochen. 

Ich hatte das Glück, dass ich am St. Patricks-Day in Dublin war und habe hautnah den besonderen Tag mit Paraden und vielen verrückten Menschen miterleben dürfen! Der St. Patrick’s Day wird jedes Jahr am 17. März zu Ehren des irischen Schutzpatrons Saint Patrick gefeiert, der das Christentum nach Irland gebracht haben soll. Besonders in Dublin gibt es große Paraden, traditionelle irische Musik, viele Menschen in grüner Kleidung und eine ausgelassene Stimmung in den Pubs der Stadt. Straßenfeste und irische Tänze sind das besondere Highlight der irischen Feierkultur.

Zu meiner Arbeitsstelle, einem italienischen Feinkostladen, der sich direkt in der Innenstadt befand, bin ich 15 Minuten mit dem Bus gefahren. Meine Arbeitszeiten variierten je nach Auftragslage. Zu meinen Tätigkeiten zählten es, neue Ware einzuräumen, zu kassieren, Kunden zu beraten und zu bedienen sowie warenwirtschaftliche Tätigkeiten durchzuführen, wie das Etikettieren von Preisen und der aufgelisteten Zutaten. Nach der Arbeit habe ich mir Dublin angeschaut und viele Sehenswürdigkeiten gesehen und besucht, wie zum Beispiel die St. Patrick’s Cathedral, den Phönix Park, das Little Museum of Dublin, das Dublin Castle und vieles mehr! Ich habe neue Leute kennengelernt, mit denen ich den einen oder anderen Tag verbracht habe. Am Tag meiner Abreise wurde ich pünktlich von meinem Taxi abgeholt und wieder zum Flughafen gebracht. 

Ich kann jedem wärmstens empfehlen, das Praktikum zu machen, es ist eine tolle und lehrreiche Erfahrung, nicht nur aus dem sprachlichen Aspekt, sondern auch in Punkten Selbstständigkeit und Eigenständigkeit! Meine Gastmutter und ich haben sogar bei unserem Abschied eine Träne verloren…

Beste Zeit

Ich möchte euch von meiner Zeit in Valencia erzählen und euch berichten, was ich erlebt habe. Wir sind zu viert nach Valencia geflogen und haben uns schon am Flughafen sehr gefreut. Als wir dann in Valencia angekommen waren, war es schon abends, aber trotzdem sehr schön. Wir sind am großen ausgetrockneten Fluss, der jetzt ein großer Park ist vorbeigefahren, und als wir bei unserer Gastfamilie angekommen waren, gab es dann erst einmal ein leckeres Abendessen. Wir waren zu dritt in einer Wohnung mit einer herzensguten Gastmutter untergebracht. Sie hat uns jeden Abend leckeres Essen gemacht und sie hat auch manchmal mit uns gespielt. Sie hat uns abends sogar erlaubt, Filme auf ihrem Fernseher zu gucken. Ich habe mich wirklich wohlgefühlt, als wäre ich wirklich ein Teil der Familie gewesen. 

Ich bin dann jeden Tag der Woche außer am Wochenende mit einem Mitbewohner, der auch mit mir zusammengearbeitet hat, mit dem Bus in die Innenstadt gefahren, wo wir in einem Kleidungsgeschäft namens „Santo Spirito Vintage“ gearbeitet haben.

Dabei sind wir immer am Mercat Central vorbeigegangen, das ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Valencia und ein Ort, den man besuchen muss, wenn man in Valencia ist. 

Die Arbeitsschichten waren so aufgeteilt, dass wir von 11:30 bis 14:30 gearbeitet haben und abends noch einmal von 17:00 bis 19:00 Uhr. Die Arbeit hat sehr viel Spaß gemacht und ich habe nützliche Sachen gelernt. Ich hatte zwei andere, sehr sympathische Arbeitskollegen, von denen eine sogar Deutsch sprechen konnte. 

Was mir während meines Aufenthaltes besonders auffiel, ist, dass spanische Menschen sehr offen und sozial sind, Fremde anzusprechen ist, besonders für ältere Menschen, völlig normal. 

In der Mittagspause haben wir uns mit zwei anderen Freunden getroffen und haben immer etwas Leckeres gegessen. Wir waren sogar mehrere Male am Strand. Das Wasser war zwar noch kalt, aber das hat uns nicht aufgehalten. Es war wirklich eine schöne Zeit und ich wünschte, ich könnte das Praktikum noch einmal machen. Ich hatte schon im Vorfeld erwartet, dass es eine schöne Zeit werden würde, aber das ist zu untertrieben: es war eine der besten Zeiten meines Lebens und ich wünsche mir für euch, dass ihr auch erleben könnt, was ich erlebt habe.

Neue Erfahrungen im Ausland sammeln

Im Rahmen des Erasmus+-Projekts habe ich ein Praktikum bei einem Fahrradverleihladen namens Valencia inBike in Valencia, Spanien, gemacht. Das Praktikum fand vom 22.03.26 bis zum 11.04.26 statt. Ziel war es, neue Erfahrungen zu sammeln und Einblicke in die Arbeitswelt im Ausland zu bekommen.

Valencia inBike ist ein Fahrradverleih, der Fahrräder an Touristen vermietet und auch geführte Touren anbietet. Zu meinen Aufgaben gehörte es, die Fahrräder nach draußen zu stellen und für die Kunden vorzubereiten. Außerdem durfte ich an einer Fahrradtour teilnehmen. Dabei habe ich gesehen, wie die Touren organisiert und wie mit Kunden gearbeitet wird. Ich konnte so auch viel von der Stadt sehen und besonders die Wahrzeichen der Stadt kennenlernen.

Das Praktikum hat mir gut gefallen. Ich habe gelernt, selbstständiger zu arbeiten und neue Leute kennengelernt. Besonders interessant war es, in einem anderen Land zu arbeiten. Ich kann anderen empfehlen, am Erasmus+-Auslandspraktikum teilzunehmen, da man viele neue Erfahrungen sammelt und sich persönlich weiterentwickelt. 

 

Meine Zeit in Valencia

Ich möchte Ihnen gern von meinem Auslandspraktikum in Valencia berichten, einer Erfahrung, die mich trotz kleiner Herausforderungen insgesamt sehr bereichert hat.

Nach unserer Ankunft am Flughafen in Valencia waren wir alle voller Vorfreude. Gemeinsam mit drei Freunden, die ebenfalls einen Praktikumsplatz hatten, reiste ich an, doch wir hatten unterschiedliche Unterkünfte, sodass wir uns nach der Landung zunächst verabschieden mussten. Meine Taxifahrt verlief entspannt und ich wohnte in einem Stadtteil namens „Jesús“. Dort wurde ich von meiner Gastfamilie sehr herzlich empfangen und auch das Essen war wirklich ausgezeichnet.

Zu Beginn gab es jedoch eine kleine Herausforderung. Ich teilte mir ein Zimmer mit vier weiteren Deutschen, sodass wir insgesamt zu fünft auf engem Raum waren. Zudem lebten noch weitere internationale Gäste aus Italien und Frankreich sowie unsere Gastfamilie in der Wohnung, wodurch wir uns insgesamt ein Badezimmer zu fünfzehnt teilten. Auch wenn das zunächst ungewohnt war, entstand dadurch eine besondere, internationale Atmosphäre. Abends kamen wir oft zusammen, haben gemeinsam gegessen und uns ausgetauscht, was eine sehr schöne Erfahrung war.

Dank der Unterstützung von Frau Waldron konnte ich dann aber schon nach drei Tagen in eine neue Gastfamilie umziehen. Dort hatte ich mein eigenes Zimmer, ein eigenes Bad und sogar Zugang zu einer Dachterrasse, was meinen Aufenthalt noch einmal deutlich angenehmer gemacht hat.

Während meiner Zeit in Spanien habe ich unglaublich viel erlebt. Ich war täglich viel unterwegs und habe oft zwischen 20.000 und 40.000 Schritte gemacht. Mein Alltag war gut strukturiert. Morgens stand ich gegen 9:00 Uhr auf und machte mich um 9:30 Uhr auf den Weg zur Arbeit. Dort arbeitete ich gemeinsam mit einem Freund in einem Fahrradverleih. Unsere Aufgaben bestanden darin, Fahrräder bereitzustellen und Kunden aus aller Welt zu betreuen. Besonders spannend war es, Menschen aus verschiedenen Ländern kennenzulernen. Gelegentlich begleiteten wir auch Fahrradtouren und sorgten dafür, dass niemand verloren ging.

Um 14:00 Uhr hatten mein Freund und ich immer Feierabend und dann ging es meistens zu viert irgendwo essen. Dabei war alles dabei, von KFC bis hin zu kleinen Taco-Läden und genau das hat es so besonders gemacht. Es war immer eine lockere, schöne Zeit, in der wir gemeinsam lachen und den Tag entspannt ausklingen lassen konnten. Gegen 17:00 Uhr bin ich dann meistens mit der U-Bahn zurück nach Hause gefahren, was von der Innenstadt aus nur etwa sieben Minuten gedauert hat.

Aber damit war der Tag für mich noch lange nicht vorbei. Oft bin ich danach noch weiter zum Strand oder zum Basketballplatz gefahren. Basketball habe ich fast jeden Tag gespielt und dabei habe ich unglaublich viele neue Leute kennengelernt. Man kam schnell ins Gespräch und wurde direkt aufgenommen. Ein echtes Highlight war für mich, dass ich sogar von Studenten eingeladen wurde, auf einem Unicampus mitzuspielen. Das war ein richtig besonderes Erlebnis, das mir lange in Erinnerung bleiben wird.

Insgesamt war meine Zeit in Valencia eine sehr wertvolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Auch wenn es kleinere Schwierigkeiten gab, wurde immer schnell eine Lösung gefunden. Besonders hervorheben möchte ich die Unterstützung von Frau Waldron, an die man sich jederzeit wenden konnte.

Hier habe ich noch einige Bilder von der Dachterrasse, vom Basketballplatz und auch von meinem ersten Zimmer beigefügt, damit Sie sich das Ganze noch besser vorstellen können.

 

 

Impressionen